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Die wichtigsten Exportartikel der Kanaren bis Anfang des 20sten Jahrhunderts waren Zucker und Wein, wobei sich ersterer nicht lange gegen die amerikanische Konkurrenz behaupten konnte. Die Cochinilla-Schildlaus, die auf Opuntien lebt, und die Orchilla, eine leuchtend orangerote Färberflechte lieferten begehrte rote Farbstoffe. Diese wurden jedoch von der chemischen Industrie verdrängt und feiern jetzt erst ein bescheidenes Comeback.
Es gibt keine Bodenschätze und keine Industrie auf El Hierro, nur kleine Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe. Die Inselregierung setzt auf vier Wirtschaftszweige, die sie durch gezielte Förderungsprogramme unterstützt: Viehwirtschaft, Fruchtanbau, Fischerei und Tourismus. Dabei wird besonders auf Ökologie und Umweltverträglichkeit geachtet.
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