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Die Tierwelt El Hierros ist, bedingt durch ihr Alter, nicht so vielfältig. Die immer anzutreffenden Kaninchen wurden z.B. nur für die Jagd angesiedelt.
Der Artenreichtum der Insekten erfreut die Biologen. Allerdings ist der Bestand durch den immer weiter ansteigenden Einsatz von Insektiziden in der Landwirtschaft stark gefährdet. Deshalb sind auch etliche ungeziefervertilgende Vogelarten bedroht.
Die Reptilienwelt El Hierros ist die artenreichste der Kanaren: Laubfrosch, Gecko, Glattechse und zwei Eidechsenarten.
Die Attraktion ist die ausgestorben geglaubte, doch 1975 durch einen Bonner Architekten wiederentdeckte Rieseneidechse "Lagarto Gigante de Salmor". Sie ist eine archaische Verwandte der überall anzutreffenden kleinen Eidechse, die heute bis zu 70 cm (Skelettfunde 120 cm) groß werden kann.
Bei den Vögeln muss die Wildform des Kanarienvogels, der Kanarengirlitz genannt werden:
graugrün und unscheinbar anzusehen, aber stets ein eifriger Sänger.
Häufig anzutreffen sind Blaumeise, Buchfink und Waldohreule. Neben etlichen Taubenarten, Wiedehopf und Turmfalke begegnet man auch noch dem, in Mitteleuropa inzwischen selten gewordenen, Kolkraben. |